Hochzeitsfotografie

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Simon Stoeferle

Ich fotografiere bereits seit mehreren Jahren und habe mein Hobby zum Beruf machen dürfen.

Inhaltsverzeichnis

Woran erkenne ich gute Hochzeitsbilder?

Ein Hochzeitsshootings dient dazu, besondere Erinnerungen an den Tag festzuhalten. Im Gegensatz zu einer Hochzeitsreportage ist das Shooting vom Tag der Hochzeit entkoppelt. Bei diesem Bild wurde die Braut in einer schönen Pose mit dem Bräutigam abgelichtet.

1. Stimmungsvolle Bilder

Stimmungsvolle Bilder entstehen zum einen mit dem richtigem Bildinhalt und der Unschärfe in der Umgebung, welche den Blick auf die Details richten lässt. Dadurch können Emotionen besser festgehalten werden, ohne Ablenkung. Die Bearbeitung spielt bei dieser Art der Bilder eine große Rolle. Durch spezielle Bearbeitungsstilmittel können Lens Flairs oder andere Effekte eingebaut werden, welche die Situation nochmals besser widerspiegeln.

2. Fokus

Es stellt sich häufig die Frage, ob ein Bild immer scharf sein muss. Die Antwort für einen professionellen Fotografen lautet immer ja! Unschärfe deutet von keiner guten fachlichen Kenntnisse, da mit den richtigen Einstellungen die Bilder immer scharf werden. Falls die Unschärfe ein künstlerischer Aspekt ist, kann darüber hinweggesehen werden.

Es kann außerdem je nach Bildart unterschieden werden. Bei einem Geschenk beispielsweise kann ein unscharfer Hintergrund dafür sorgen, dass eine besondere Stimmung erzeugt wird. Im Gegensatz dazu steht ein Gruppenbild, bei dem natürlich alle Personen scharf abgebildet werden sollten.

3. Belichtung

Generell gilt die Divese, natürliches Licht ist das beste zum Fotografieren! Wenn ein Bild zu hell abgelichtet wird, gehen wertvolle Details verloren. Sollte das Brautkleid also so hell sein, dass die Details nicht mehr zu sehen sind, wurde überbelichtet. Vollformatkameras besitzen einen großen Monitor, wodurch viel Licht eindringen kann. Dadurch kann mit den richtigen Einstellungen selbst bei Dämmerung ein rauscharmes Bild gewährleistet werden.

In der Fotografie ist es üblich, in RAW zu fotografieren. Dieses Dateiformat belässt alle Bildinformationen ohne Interpretationen. So ist es in der Nachbearbeitung möglich, das Bild so zu verändern, dass es bestmöglich aussieht.

Wieso wird die Belichtung als extra Punkt genannt? Ganz einfach! Es macht einen großen Unterschied, ob das Brautpaar gerade in der Sonne steht, oder unter einem Pavillion im Garten. Der Fotograf muss seine Kameraeinstellungen möglichst schnell adjustieren, um die Momente in den richtigen Einstellungen festhalten zu können.

4. Bildkonstruktion

Jeder Fotograf hat seine eigene Interpretation von einem guten Bildaufbau. Dabei handelt es sich um eine subjektive Auffassung. Wenn dir der Bild Stil des Fotografen nicht gefällt, empfehlen wir dir lieber einen anderen zu suchen.

5. Momentaufnahmen

Die Hochzeit ist ein Tag vollgeladen mit verschiedenen Emotionen. Dabei liegt die Schwierigkeit darin, die besonderen Momenten einzufangen. Der Fotograf muss den ganzen Tag aufmerksam sein und wissen, wann er wo sein muss.

Die Momentaufnahmen bei einer Hochzeit sind die besonderen Augenblicke, welche in eine Erinnerung zurückversetzen. Diese Bilder zeigen unverfälschte Situationen, welche sehr natürlich sind. Man impliziert in diese Momentaufnahmen eine Handlung, welche davor und danach zu erahnen ist.

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Hochzeitsfotograf
aus Stuttgart